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Digitale Patientenakte: DIPAT & Hasso-Plattner-Institut (HPI) kooperieren

Leipzig 7.11.2017.   Mit der Gesundheitscloud etabliert das Hasso-Plattner-Institut (HPI) eine patientenzentrierte Plattform für Gesundheitsdaten, die von einer Non-Profit-Organisation betrieben wird. In ihr können Nutzer eigene medizinische Daten unabhängig vom Anbieter zusammenführen und sie auf Wunsch mit anderen teilen, beispielsweise mit Ärzten oder Verwandten. Im Unterschied zu anderen Angeboten werden Nutzer der Gesundheitscloud stets die alleinige Hoheit über ihre Daten haben und entscheiden können, wer Zugriff auf welche Information bekommt. Die heute vereinbarte Kooperation zwischen dem HPI und DIPAT wird den Nutzern ermöglichen, ihre DIPAT-Patientenverfügung in der Gesundheitscloud sicher zu speichern und weitere Daten aus der Cloud für den Inhalt ihrer Vorsorgedokumente von DIPAT zu nutzen.

Über das HPI

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) ist die eigenständige Digital Engineering Fakultät der Universität Potsdam. Es wird finanziert von Stifter Professor Hasso Plattner, Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender von SAP. Die zuständige Ansprechpartnerin ist Frau Christiane Rosenbach. Mehr Informationen: www.hpi.de

Über DIPAT

DIPAT Die Patientenverfügung ging Anfang 2016 online. Ein einzigartiges Online-Interview ermittelt bei DIPAT umfassend den Behandlungswillen des Nutzers und übersetzt ihn in fachärztlich präzise Dokumente: Die Patientenverfügung inkl. Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, der Organspendeangaben und aller Kontaktdaten von Vertrauten. Im Ernstfall steht alles zusammen über das Internet zum Abruf durch Ärzte bereit. Ein persönlicher Codeaufkleber auf der Versichertenkarte stellt sicher, dass die DIPAT-Verfügung im Notfall sofort gefunden werden kann. Bei Abruf werden alle Kontakte automatisch per SMS alarmiert.