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Leipzig, 07.11.2017

Mit der Gesundheitscloud etabliert das Hasso-Plattner-Institut (HPI) eine patientenzentrierte Plattform für Gesundheitsdaten, die von einer Non-Profit-Organisation betrieben wird. In ihr können Nutzer eigene medizinische Daten unabhängig vom Anbieter zusammenführen und sie auf Wunsch mit anderen teilen, beispielsweise mit Ärzten oder Verwandten. Im Unterschied zu anderen Angeboten werden Nutzer der Gesundheitscloud stets die alleinige Hoheit über ihre Daten haben und entscheiden können, wer Zugriff auf welche Information bekommt. Die heute vereinbarte Kooperation zwischen dem HPI und DIPAT wird den Nutzern ermöglichen, ihre DIPAT-Patientenverfügung in der Gesundheitscloud sicher zu speichern und weitere Daten aus der Cloud für den Inhalt ihrer Vorsorgedokumente von DIPAT zu nutzen.

Über das HPI

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) ist die eigenständige Digital Engineering Fakultät der Universität Potsdam. Es wird finanziert von Stifter Professor Hasso Plattner, Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender von SAP. Die zuständige Ansprechpartnerin ist Frau Christiane Rosenbach. Mehr Informationen: www.hpi.de

Über DIPAT Die Patientenverfügung

DIPAT ist Deutschlands erster, ärztlicher Online-Dienst für wirksame Patientenverfügungen und wurde 2015 vom Arzt und Publizist Dr. Paul Brandenburg gegründet.

Er hat ein gravierendes Problem erkannt: Die Vielzahl der bisherigen Patientenverfügungen sind nachweislich unwirksam, da sie zu ungenau, zu spät vor Ort oder zu alt sind, um im Ernstfall den individuellen Patientenwunsch zu schützen.

DIPAT bietet dafür die Lösung: Ein von Ärzten, Juristen und Psychologen entwickeltes Online-Interview ermittelt umfassend den individuellen Behandlungswillen und übersetzt ihn in eine medizinisch präzise und wirksame Patientenverfügung - inkl. Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht. Online hinterlegt fällt die Verfügung durch einen persönlichen Notfallaufkleber auf der Versichertenkarte sofort ins Auge. Ärzte und Notfallmediziner können über den Abrufcode jederzeit darauf zugreifen. Bei Abruf der Patientenverfügung benachrichtigt DIPAT die hinterlegten Kontaktpersonen automatisch per SMS und E-Mail. Eine regelmäßige Aktualisierungsempfehlung per Mail sorgt dafür, dass die Patientenverfügung immer auf dem neuesten Stand bleibt.

Seit dem Launch im Januar 2016 hat DIPAT über zehntausend Nutzer sowie Medien, Politik und medizinische Fachgruppen von der Wirksamkeit seines Angebots überzeugt.

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