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Ärztliches Startup löst das Problem Patientenverfügung

Berlin, 28.1.2016

DIPAT Die Patientenverfügung GmbH ist seit Jahresbeginn ein fachärztlicher Online-Anbieter für wirksame Patientenverfügungen. DIPAT ermöglicht dauerhaft wirksame Patientenverfügungen. Das Unternehmen setzt ab sofort den Standard. Über www.dipat.de kann jeder das Angebot ein Jahr kostenlos nutzen. Gründer und Betreiber ist Notfallmediziner und Bestsellerautor Dr. med. Paul Brandenburg.

 

Hintergrund
Es ist ein offenes Geheimnis unter Medizinern: Patientenverfügungen waren bisher bestenfalls nutzlos. Patienten, die meinten damit vorgesorgt zu haben, ernten im Ernstfall meist verzweifelte Blicke. Denn über 90% aller Verfügungen sind medizinisch ungenau oder in ihren Bestimmungen zu alt, um für Ärzte verwertbar zu sein1. Hinzu kommt: es dauert im Schnitt drei Tage, bis eine Verfügung in der Klinik ankommt. Alle Fakten sind dann bereits geschaffen. Die Folgen für Patienten und Angehörige können drastisch sein.

Lösung
DIPAT-Gründer Paul Brandenburg ist Notarzt und Intensivmediziner. Er hat diese Folgen täglich erlebt und DIPAT gegründet, um das Problem zu lösen. Das Prinzip: Ein intelligenter Internetdienst zur Erstellung wirksamer Patientenverfügungen, die jederzeit direkt abgerufen werden können. Herzstück von DIPAT ist ein selbstentwickeltes, medizinisches Online-Interview. Es ermittelt umfassend den Behandlungswillen und übersetzt ihn in eine präzise Patientenverfügung. Die wird anschließend direkt online hinterlegt. Mittels persönlichem Code-Aufkleber auf der Versichertenkarte ist sie dadurch immer beim Patienten2. Rettungsdienste und Kliniken benötigen zur jederzeitigen Ansicht lediglich eine Internetverbindung, aber keine zusätzliche Technik oder Kenntnis. Da die Versichertenkarte bei jeder Behandlung automatisch eingesehen wird, fällt die DIPAT-Verfügung sicher auf. Als Online-Verfügung kann DIPAT dauerhaft wirksam sein. Denn für die Dauer der Hinterlegung erhält der Kunde bei notwendiger Aktualisierung individuelle Benachrichtigung, beispielsweise bei relevanten Fortschritten der Medizin oder Änderung des Rechts. Die Reaktion der Fachwelt auf DIPAT ist bereits bei Erscheinen des Angebotes sehr positiv. In einem gerade erschienenen Fachbuch wird das Unternehmen als vielversprechend gelobt3.

Kosten für den Nutzer
Die Nutzung von DIPAT ist im ersten Jahr gratis und kostet anschließend jährlich 36 Euro. Eine anschließende Verpflichtung zur Weiternutzung oder Kündigungsfristen bestehen nicht. Ziel von DIPAT hat es sich zum Ziel gemacht, einen objektiven Qualitätsstandard für wirksame Patientenverfügungen zu etablieren, damit die anfallenden Nutzungskosten künftig von den Krankenkassen übernommen werden.

Gründer
Dr. med. Paul Brandenburg (Jhg. 1978) ist selbstständiger Notfallmediziner. Er hat deutschlandweit und international Erfahrung als leitender Arzt in Notaufnahmen, Intensivstationen und in der Rettungsmedizin. Als KulturSPIEGEL-Beststellerautor („Kliniken und Nebenwirkungen“) ist er ein profilierter Kritiker der deutschen Gesundheitsindustrie. Brandenburg hat DIPAT entwickelt und führt das Unternehmen alleinverantwortlich. Mit einem Team aus Fachärzten, Psychologen, Juristen und Programmierern hat er über drei Jahre an der Realisierung von DIPAT gearbeitet. Das Ergebnis setzt einen neuen Standard bei der Patientensicherheit.

Ausgewählte Medienbeiträge zum Thema
1. Süddeutsche Zeitung (15.09.2015): „Traditionelle Patientenverfügung (…) gescheitert“. http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-am-lebensende-es-ist-nie-zu-frueh-1.2649107
2. Deutsches Ärzteblatt (23.10.2015): Aussagekraft von Patientenverfügungen in Akutsituationen. http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=172637
3. Deutsches Ärzteblatt (15.11.2013): Probleme durch pauschale Formulierungen. http://www.aerzteblatt.de/archiv/149204/Umgang-mit-Patientenverfuegungen-Probleme-durch-pauschale- Formulierungen

 

Presseanfragen gerne an: presse@dipat.de

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1. Deutsches Ärzteblatt v. 23.10.2015. Online unter: http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=172637

2. Über 90% der Deutschen besitzen eine solche Karte; für andere besteht eine Alternativlösung.

3. p 111 in: Salomon (Hrsg.). Praxisbuch Ethik in der Notfallmedizin. MWV Berlin 2016.