Was ist eine Patienten­verfügung?

Darum sollten Sie sich vom Facharzt beraten lassen

Mit einer Patientenverfügung können Sie Ihrem Arzt erklären, welche medizinische Behandlung sie gerne möchten und welche nicht, wenn Sie sich selbst nicht mehr äußern können. Im Internet finden Sie viele Ratgeber von Rechtsanwälten, Stiftungen, kirchlichen und anderen Organisationen zu diesem Thema. Es ist schwierig dabei den Überblick zu behalten. Woran können Sie erkennen, ob die Informationen korrekt und zuverlässig sind? 

Das wichtigste Kriterium, um sich effektiv beraten zu lassen, ist der Zweck der Verfügung: Sie soll dem Arzt helfen, Ihren Patientenwillen zu ermitteln. Deswegen ist es empfehlenswert, bei der Erstellung der Verfügung ärztlichen Rat einzuholen. Im Folgenden wird Ihnen der Notarzt Dr. Paul Brandenburg erläutern, was eine Patienten­verfügung ist. Anhand unseres Beispiels können Sie erkennen, was in einer Patienten­verfügung stehen sollte und wie sie aufgebaut ist.

 

Was ist eine Patientenverfügung?

Eine Patientenverfügung ist ein medizinisches Dokument. Sie verfassen eine Patientenverfügung für den Fall, dass Sie Ihren Willen nicht mehr persönlich mitteilen können, beispielsweise weil Sie im Koma liegen.

In der Patientenverfügung legen Sie fest, wann Sie welche medizinische Behandlung wünschen oder ablehnen.


Wovon hängt die Gültigkeit ab?

1. Präzise Formulierungen

Die Patientenverfügung muss medizinisch genau beschreiben, unter welchen Voraussetzungen und für welche Folgen Ihr Wille als Patient gelten soll. Dies ist besonders für Festlegungen wichtig, bei denen ein Therapieabbruch den Tod bedeuten kann. Für Ärzte sind Formulierungen wie „wenn keine Aussicht mehr auf Heilung besteht“ zu ungenau.

2. Regelmäßige Aktualisierung

Eine Patientenverfügung muss regelmäßig aktualisiert werden, wenn medizinische Neuerungen und rechtliche Veränderungen eintreten. Nur so bleibt sie gültig.

3. Sofortige Verfügbarkeit

Im Ernstfall sollte die Patientenverfügung für den Arzt sofort einsehbar sein. Dazu muss der Patient die Verfügung entweder stets bei sich führen – beispielsweise in der Brieftasche – oder die Verfügung sollte online jederzeit und ohne Zeitverzögerung abrufbar sein.

4. Eigenhändige Unterschrift

Die Patientenverfügung muss von Ihnen handschriftlich unterschrieben sein, damit sie rechtlich wirksam ist.


Wer hilft bei der Erstellung der Patientenverfügung?

Sie können sich von Ärzten, die idealerweise in der Intensiv- und Notfallmedizin erfahren sind, beraten lassen. Die Wirksamkeit einer Patientenverfügung steht und fällt mit der Genauigkeit der medizinischen Formulierungen.

Dr. Paul Brandenburg erklärt:
Das muss in die Patientenverfügung.

Nur eine individuelle und ausführliche Patientenverfügungen ist im Ernstfall wirksam. Ein Standard-Formular mit Textbausteinen reicht nicht aus. Deswegen übersetzt DIPAT Ihre Wünsche in einen präzisen medizinischen Fachtext.

Beispiel einer DIPAT-Patientenverfügung 

Beispiel einer Patientenverfügung

 

Testen Sie DIPAT 30 Tage kostenlos. Melden Sie sich jetzt bei an, um Ihre Patientenverfügung zu erstellen.

jetzt registrieren

Lernen Sie Dr. med. Paul Brandenburg kennen.

Der Gründer von DIPAT ist erfahrener Notarzt.
Er erklärt, warum Sie eine Patientenverfügung brauchen.
nur
48
jährlich

Testen Sie alle DIPAT-Dokumente uneingeschränkt

  • Persönliche Patientenverfügung sofort zum Ausdruck (PDF)
  • Alle medizinischen Notfall- und Kontaktdaten
  • Ersetzt den Organspendeausweis
  • Betreuungsverfügung & Vorsorgevollmacht

Mit einzigartiger DIPAT-Sicherheit

  • Online-Hinterlegung für Notfallabruf
  • Signalaufkleber mit Abrufcode für Versichertenkarte
  • Automatischer SMS-Alarm an Angehörige bei Notfallabruf
  • Regelmäßige Aktualisierungsempfehlungen
  • Alle Änderungen & Neuerstellungen kostenlos

Nach der Testphase nutzen Sie DIPAT automatisch für
48 € / Jahr. Jederzeit kündbar.

jetzt registrieren