DIPAT Aktuelles

Wissenswertes zu den Themen Patientenverfügung & Vorsorge

DIPAT liefert stets aktuelle und wichtige Informationen zu Patientenverfügung & Vorsorge. Sollten Ihnen zu einem Thema Informationen fehlen, nutzen Sie unsere FAQ oder schreiben Sie uns.

Ich möchte mich informieren über

Ein aktueller Beschluss des Bundesverfassungsgerichts stärkt die Rechte von Patienten in psychiatrischer Behandlung. Die Richter des zweiten Senats betonen darin, dass eine medikamentöse Zwangsbehandlung dann Grenzen hat, wenn der Patient sie vorher unmissverständlich abgelehnt hat – wie in einer Patientenverfügung.

Die ärztliche Schweigepflicht ist wichtig für den Datenschutz von Patienten. In Ausnahmefällen dürfen Mediziner dennoch Auskünfte über ihre Patienten geben – wenn sie zuvor von ihrer Schweigepflicht entbunden wurden. Wie Sie eine Schweigepflichtsentbindung aufsetzen oder in die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht integrieren: In diesem Text haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Mit einer Bank- oder auch Kontovollmacht können Sie selbst bestimmen wer stellvertretend für Sie, zu Ihren Lebzeiten bei Geschäftsunfähigkeit oder im Falle Ihres Todes, auf Ihr Konto zugreifen kann.

Erfahren Sie, welche Möglichkeiten Ihnen eine Bankvollmacht bietet, was Sie bei der Erstellung beachten müssen, welche Arten von Bankvollmacht es gibt und wann sie gültig wird.

Letzte Beiträge

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Bei der Behandlung von schwerkranken Patienten im Krankenhaus sind Patientenverfügungen von besonderer Bedeutung. Denn diese Vorsorgedokumente können Ärzte über die Wünsche der Patienten informieren, wenn sie selbst sich nicht mehr mitteilen können. Trotzdem gibt es in der Praxis immer wieder Probleme bei der Umsetzung des Patientenwillens.

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Wer sich entscheidet, mit einer Patientenverfügung vorzusorgen, steht in der Praxis vor der Frage, wo und wie das Dokument aufbewahrt werden sollte. Das ist besonders wichtig, da die Festlegungen im Ernstfall so schnell wie möglich für Ärzte verfügbar sein müssen. Eine optimale Lösung hierfür bietet die Online-Hinterlegung: So kann medizinisches Personal jederzeit sofort den Willen des Patienten in Erfahrung bringen.

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Anfang September hat der Stern den Ruf von mehr als 200 Ärzten und medizinischen Organisationen in die Öffentlichkeit getragen: „Mensch vor Profit! Rettet die Medizin!“. Dieser Aufruf steht in einer Reihe von vielfältigen Initiativen, die fordern, dass der Kostendruck im Gesundheitswesen nicht länger die Behandlung eines Patienten beeinflussen darf. Ebenso treten Ärzte auch in Eigeninitiativen an, um Patienten vor einer Fehlbehandlung zu schützen.

Teil 3 unserer Reihe „Probleme im Krankenhaus“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Ärzte Widerstand gegen die Ökonomisierung des Gesundheitswesens leisten.

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Anfang September 2019 hat der Stern den Ruf von mehr als 200 Ärzten und medizinischen Organisationen in die Öffentlichkeit getragen: „Mensch vor Profit! Rettet die Medizin!”. Der hohe ökonomische Druck in deutschen Krankenhäusern ist entscheidend auf das aktuelle Abrechnungssystem mithilfe von Fallpauschalen zurückzuführen. Es setzt die falschen finanziellen Anreize für Kliniken, so dass es in der Praxis viel zu oft im Gegensatz zum Ärzte-Appell heißt: „Profit vor Mensch”. Dieser Zustand ist unhaltbar!

Teil 2 unserer Reihe „Probleme im Krankenhaus” beschäftigt sich mit der Frage: Welche Fehler gibt es im Fallpauschalensystem?

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Anfang September hat der Stern den Ruf von mehr als 200 Ärzten und medizinischen Organisationen in die Öffentlichkeit getragen: „Mensch vor Profit! Rettet die Medizin!”. Die Hintergründe dieser Forderung sind im Krankenhausalltag täglich spürbar: Der hohe ökonomische Druck sorgt dafür, dass statt der Fürsorge für die Patienten zunehmend finanzielle Interessen der Klinik über medizinische Behandlungen bestimmen. Dieser Zustand ist unhaltbar!

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Gegenwärtig können gesetzliche Krankenkassen in der Regel keine E-Health-Dienste oder auch „digitalen Gesundheitsanwendungen” bezahlen – und das, obwohl solche Anwendungen „große Chancen für eine bessere Gesundheitsversorgung”1 bieten. Um diesen Zustand zu ändern, bringt das Bundesministerium für Gesundheit nun das „Digitale Versorgung-Gesetz” (DVG) auf den Weg. Durch dieses neue Gesetz sollen E-Health-Dienste von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden und so mehr Patienten erreichen. Wird alles wie geplant umgesetzt, bedeutet das einen dramatischen Eingriff der Politik in das ansonsten von einer verschlossenen „Selbstverwaltung” beherrschte Gesundheitssystem.

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Ende Mai hat die Bunte über das Schicksal von Sylvia Leifheit und ihrer Familie berichtet: Im März 2018 verstarb der Vater der Schauspielerin auf eine Weise, die er in seiner Patientenverfügung eindeutig abgelehnt hatte. Tragischer Weise blieben seine Wünsche jedoch unbeachtet und Thomas Leifheit musste einen unwürdigen und qualvollen Tod erleiden. In diesem Artikel erfahren Sie, was passiert ist und was man tun kann, um sich davor zu schützen.

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Menschen, die unter Organversagen leiden, können durch eine Organtransplantation die Chance auf ein neues Leben erhalten. Dieser Eingriff kann aber nur durchgeführt werden, wenn es auch ein passendes Spenderorgan gibt. Obwohl die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Organspende befürwortet, warten jedes Jahr etwa 1000 Patienten vergebens auf ein neues Organ – sie sterben, bevor Ihnen geholfen werden kann. Um diese Situation zu verbessern, soll die Organspende seit langem neu geregelt werden.